Private Krankenversicherung

In der heutigen Gesellschaft ist man nur etwas wert, wenn man denn auch das dafür nötige Geld zu Verfügung hat – ich glaube, das war aber schon immer so. Das Thema private Krankenversicherung passt hier ganz gut rein. Man will nach außen hin natürlich auch zeigen, was man hat. So tragen Priester und amerikanische Gangster-Rapper gerne dicke Goldketten mit goldenem Kreuz. Der Milliadär gründet eine Stiftung – beispielsweise die Bill & Melinda Gates Foundation. Ob nun mit dem Geld saubere Energien gefördert werden oder doch in Ölgeschäften mitgemischt wird, ist dann ja doch auch eigentlich wieder zweitranging: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/gates-stiftung-schmutzige-deals-mit-dem-geld-von-bill-gates-1.2402681

Private KrankenversicherungWer nun also Geld auf der hohen Kante hat, hat die Qual der Wahl. Will ich das Geld eigennützig verwenden? Nein? Vielleicht will ich mir doch lieber ein reines Gewissen erkaufen? Zählt das noch als gute Tat?
Gut ist auf jeden Fall sich um seine Gesundheit zu kümmern. Natürlich heißt es gesetzlich Versicherte bekommen genau so gute Behandlungen. Aber wenn bestimmte Ärzte überhaupt nur privat versicherte Patienten aufnehmen, kann das doch gar nicht mehr stimmen. Desweiteren hat man noch viele andere Vorteile, wenn man privat krankenversichert ist. Hier kann man sich informieren: www.private-krankenversicherung-vergleich24.net. Weitere Vorteile gegenüber gesetzlich Krankenversicherten sind Einzelzimmer, Chefarztbehandlung, exklusive Behandlung bei bestimmten Ärzten, Heilpraktikerbehandlung und teilweise bis zu 100% Zahnersatz.

Es ist die Frage, ob es fair ist, dass Privatpatienten eine bessere Behandlung bekommen. Es ist natürlich fraglich, ob überhaupt irgendetwas in einer kapitalistischen Gesellschaft fair sein kann. Jemand der mehr Geld ausgibt, bekommt mehr Leistung. In der Gedankenwelt eines gutbürgerlichen Kapitalisten ist es also fair und gerecht.